Gestalte Dich selbst – Die 4 Stufen der Veränderung

Hast Du dich schon mal gefragt, warum andere Menschen erfolgreich, gesund und glücklich sind? Und denkst Du manchmal, dass es in deinem Leben auch ein bisschen mehr von diesen Dingen sein könnte? Dann ist dieser Beitrag genau richtig für Dich. Er liefert elementares Grundwissen für alle, die das Geschenk des Lebens auspacken wollen. Und wenn Du dieses Prinzip erst einmal verstanden hast, dann wirst Du im positiven Sinne süchtig danach werden. Denn die Wissenschaft hat längst bestätigt, dass die eigene Persönlichkeit nicht in Stein gemeißelt ist. Du kannst Dich entwickeln und das solltest Du auch. Denn es ist das Beste was Du für Dein Leben tun kannst. Werde jetzt zum Architekten Deiner Persönlichkeit.


Was ist der Baustoff für ein schönes Leben?

Fähigkeiten.

Denn Fähigkeiten gestalten Dich und Dein Leben.

Die richtigen Fähigkeiten entscheiden darüber, ob Dein Leben so wird wie es sich für Dich gut anfühlt.

Alles was Du jetzt bist, hast Du einst gelernt. Du warst quasi ein leerer Computer mit Betriebssystem. Nach und nach kam neue Software hinzu, Deine Fähigkeiten.

Es ist die einfachste und wichtigste Gleichung des Lebens. Auch wenn Du Mathematik gehasst hast, wirst Du diese Gleichung auf Anhieb verstehen und lieben:

Du + Fähigkeiten = Leben

Du hast gelernt zu laufen. Anfangs war das nicht möglich. Du bist hingefallen, ca. 60.000 Mal bist Du laufen konntest.

Doch Du bist immer wieder aufgestanden, trotz aller Schmerzen und der Misserfolge. Es hat Dir Spaß gemacht zu lernen und Dich zu entwickeln. Es ist das Wesen des Menschseins.

„Du bist 60.000 mal hingefallen – und wieder aufgestanden“

Wir können laufen und sprechen, wir können denken und fühlen. Und all diese Dinge tun wir am laufenden Band. Doch das ist nur ein kleiner Ausschnitt – es geht beim Essen, Trinken, Lieben, Lachen, Lesen, Atmen und unendlich vielen weiteren Fähigkeiten weiter. Und die meisten Dinge tun wir völlig automatisch und unbewusst.

Wir leben und merken es nicht einmal. Das sind wir, das ist unser Leben, das sind unsere erlernten Fähigkeiten.

Doch was sind Fähigkeiten genau?

Fähigkeiten gestalten Dich und Dein Leben.

Sie sind der Baustoff Deiner Persönlichkeit. Und Deine Persönlichkeit stellt die Weichen Deines gesamten Lebens.

Wie Du über Dinge denkst, was Du fühlst oder wie Du handelst – alles ist eine Frage Deiner bewussten und unbewussten Fähigkeiten.

Ob Du Dich schlecht ernährst, gestresst bist, Dich nicht fokussieren kannst, nicht selbstbewusst bist oder negative Gedanken Dich vom Leben abhalten – alles was ist, hast Du selbst erschaffen.

Achtung, jetzt wird’s psychologisch und philosophisch zugleich:

Und weil wir alle diese Fähigkeiten, die uns und unser Leben ausmachen nachweislich und nachhaltig verändern können, trifft folgende Aussage auf das Leben sehr gut zu:

„Life is not about finding yourself, it’s about creating yourself“

Aber bleib easy. Das hat nichts mit Esoterik oder Zauberei zu tun. Das ist reine Wissenschaft. Die Grundlage dieser Annahme kommt aus der Neurobiologie, der Hirnforschung.

Forscher nennen das die „Neuroplastizität“. Die sogenannte Anpassungsfähigkeit des Gehirns.

Das Gehirn ist veränderbar.

Und mit dem richtigen Coaching, lässt es sich zu Deinem Wohlbefinden hin anpassen.

Wie entstehen Deine Fähigkeiten?

Zuerst erlernst Du Fähigkeiten, die Dir Dein Überleben sichern.

Du lernst, Bedürfnisse über „Schreien“ zu äußern. Damit gingst Du Deinen Eltern auf die Nerven, aber es war zielführend.

Dann haben Deine Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten und Nachbarn ihr Bestes gegeben und Dir neue Fähigkeiten beigebracht.

Egal ob es das Schwimmen, Radfahren oder Quatschmachen war – Dein gesamtes Umfeld wirkte aktiv oder inaktiv auf Dich ein und wurde zu einem großen Teil Deines Selbst.

In der Schule ging es mit der Architektur Deiner Persönlichkeit weiter. Dir wurden neue Fähigkeiten beigebracht. Diesmal von den sogenannten Lehrern.

Durch die Schule ist den meisten von uns der Spaß am Lernen vergangen. Das sorgte dafür, dass wir nach der Schule nur noch an berufsspezifischen Fähigkeiten gearbeitet haben.

So nach dem Motto: Ich mach nur noch was ich wirklich brauche. Doch das ist fatal und vor allem wird es dem Leben in keiner Weise gerecht.

Deine Eltern, Nachbarn, Lehrer und Ausbilder meinten es gut mit Dir. Aber bei aller Liebe: Sie sind keine Experten für die wichtigsten Fähigkeiten des Lebens.

Doch es ist nicht zu spät. Du kannst Dich und Dein Leben gestalten. Und zwar wie folgt:

Die vier Stufen der Architektur von Fähigkeiten

Immer wenn Du eine neue Fähigkeit erlernt hast – egal ob eine praktische Fähigkeit wie Radfahren, eine psychische Fähigkeit wie das Überprüfen negativer Gedanken oder eine gesundheitsbezogene Fähigkeit wie Fitness – bist Du immer vier Stufen durchlaufen.

Die folgenden vier Stufen wirst Du immer wieder durchlaufen, wenn Du eine neue Fähigkeit erlernen willst:

Stufe 1 – Unbewusst unfähig

Diese Stufe lässt sich am einfachsten wie folgt zusammenfassen:

Was Du nicht weißt, kannst Du nicht tun

Du fühlst Dich unglücklich, doch weißt nicht, warum.

Ein Beispiel: Du hast Probleme beim Einschlafen, aber erkennst nicht, dass sich Dein täglicher Kaffeekonsum negativ auf Deinen Schlaf auswirkt.

Oder auch, dass die Fertiggerichte die Du isst, mehr Salz und Zucker enthalten als Du Dir vorstellen kannst, und dies die Gründe für negative Gefühle und Dein Bauchfett sind.

Du tust einfach was Du immer schon getan hast, ohne Dir der negativen Seiten bewusst zu sein.

Stufe 2 – Bewusst unfähig

Diese stufe lässt sich am einfachsten wie folgt zusammenfassen:

Du weißt was Du tust, aber Du weißt nicht wie Du etwas ändern kannst

Du erkennst jetzt zwar, was passiert, aber nicht, wie Du es ändern kannst. Das ist die Stufe der Bewusstheit.

Ein Beispiel: Du erkennst, dass Du nicht so viel Sport treibst wie Du müsstest, weißt aber nicht, wie Du es zeitlich in Deinen Terminkalender unterbringen sollst oder welche Art von Sport gut für Dich ist.

An diesem Punkt entsteht in der Regel der Wunsch nach Veränderung. Du begibst Dich auf die Suche nach Lösungen.

Stufe 3 – Bewusst fähig

Diese Stufe lässt sich am einfachsten wie folgt zusammenfassen:

Ich weiß jetzt was ich tun muss und wenn ich darüber nachdenke, dann kann ich es auch tun

Jetzt beginnst Du zu lernen und wendest Strategien an. Aber Du musst darüber nachdenken was Du tust. Das kostet Dich viel Energie.

Ein Beispiel: Dir wurde ein Ernährungsplan erstellt. Doch Du musst jedes Mal wenn Du in der Küche stehst auf das Rezept gucken bevor Du mit der Zubereitung beginnen kannst. Oder Du weichst bei der ersten stressigen Situation von Deinem Plan ab und greifst zur ungesunden Alternative.

Stufe 4 – Unbewusst fähig

Diese Stufe lässt sich am einfachsten wie folgt zusammenfassen:

Du denkst nicht mehr nach, Du tust es einfach

Nachdem Du Deine neue Fähigkeit geübt hast, ist sie in Deine DNA gesickert. Ab jetzt übernimmt der Autopilot – Du handelst, ohne darüber nachdenken zu müssen. Du besitzt nun eine neue Fähigkeit.

Die neue Fähigkeit gehört nun zu Dir. Es wurden neue neuronale Verbindungen in Deinem Gehirn erschaffen. Um die Fähigkeit auszuüben, braucht es kaum noch Energie.

Ein Beispiel: Als Du Autofahren gelernt hast, musstest Du am Anfang auf tausend Dinge achten – schalten, gucken, bremsen, Gas geben und so weiter (Stufe 3). Heute fährst Du Auto ohne darüber nachzudenken. Du nickst zum Song aus den Boxen oder Du spricht mit Deinem Beifahrer. Was vorher sehr anstrengend war, ist plötzlich superleicht (Stufe 4).

Das sind Fähigkeiten und so entstehen sie. Vereinfacht dargestellt (versteht sich).

Fazit und etwas zum Anwenden

Jetzt hast Du viel gelesen und neue Dinge über Dich und das Leben erfahren. Damit es für Dich einfach ist, folgt jetzt ein kurzer Check dessen, was Du gerade gelesen hast.

Du weißt jetzt:

  • dass Fähigkeiten Dich und Dein Leben ausmachen und gestalten
  • auch, dass es Fähigkeiten im Denken, Fühlen und Handeln gibt
  • und dass Du jede Fähigkeit erlernen kannst die Dir gut tut

Damit Dein neues Wissen auch Früchte trägt, musst Du es am besten sofort anwenden. Nachfolgend gibt es 3 Dinge die Du sofort tun kannst.

Mache jetzt folgendes:

  • überlege, welche Fähigkeit Du bereits besitzt, die Dein Leben schöner macht. Es ist oft schwer, zu erkennen was Dir liegt. Denn was Dir leicht fällt, nimmst Du selten wahr. Wenn Du jetzt bewusst darauf achtest, wirst Du viel finden was Dir sehr leicht fällt.
  • überlege, welche Fähigkeit Du bereits besitzt die Dir nicht gut tun, von denen Du es bereits weißt (Stufe 2). Und denk bitte daran, es gibt positive und negative Fähigkeiten. Eine negative Fähigkeit ist zum Beispiel, sich Sorgen zu machen. Es ist etwas, dass Du unabsichtlich erlernt hast und daher auch wieder verlernen kannst.
  • überlege, welche Fähigkeit Du gern hättest? Schreibe Sie in das Kommentarfeld unter dem Artikel. Superhelden-Skills zählen nicht. Suche fürs erste nach kleinen Fähigkeiten mit großer Wirkung. Wie z.B. das fokussierte Arbeiten ohne sich ablenken zu lassen oder hilfsbereit mit Deinen Mitmenschen umzugehen.

Du weißt nun mehr als 95 % der Bevölkerung über die Gestaltungsmöglichkeit der eigenen Persönlichkeit. Im Grunde ist es eines der wichtigsten Prinzipien des Lebens, in dem die wahre Freiheit versteckt liegt. Also mach was draus, es lohnt sich!

Grüße aus dem PeaceLife
Stefan Kollewe

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